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Sonnen-, Mond- und Sternengruppe​

​In unseren drei Krippengruppen werden 30 Kinder im Alter von 3 Monaten bis 3 Jahren betreut.

​Eingewöhnung:

Um Kinder langsam und sicher in unserer Krippe einzugewöhnen orientieren wir uns an dem Berliner Eingewöhnungsmodel. Es lässt sich in fünf Abschnitte gliedern, die wie folgt aussehen:

  1. Informationsphase (Erstgespräch mit der Fachkraft, Austausch über das Kind mithilfe eines Fragebogens)

  2. Grundphase (Elternteil ist gemeinsam mit dem Kind in der Gruppe, Elternteil verhält sich passiv, sodass die Fachkraft Kontakt zu dem Kind aufbauen kann)

  3. Erste Trennungen (Nach einigen Tagen verabschiedet sich das Elternteil und es gibt eine kurze Trennung, die Trennungszeit wird von Tag zu Tag erhöht – wenn das Kind sich trösten lässt)

  4. Stabilisierungsphase (Die Zeiten , in denen das Kind alleine in der Gruppe ist verlängern sich, die Fachkräfte übernehmen die Betreuung und Versorgung)

  5. Schlussphase (Das Kind kann in der gesamten Betreuungszeit ohne Eltern bleiben, es lässt sich trösten und es spielt.

Nach der Eingewöhnung gibt es in unserer Krippe ein kurzes Reflexionsgespräch mit den Eltern. Die Eingewöhnung ist dann abgeschlossen.

Rituale und „Gut gelebter Alltag“:

Um den Kleinsten den Alltag zu erleichtern arbeiten wir im Tagesverlauf mit vielen Ritualen. Handlungen, die sich täglich wiederholen, dienen den Kindern als Orientierung und geben Sicherheit. Da Krippenkinder noch kein Zeitgefühl haben wie wir Erwachsenen dienen unsere Rituale den Kindern auch als Einteilung des Tages in kleinere Abschnitte.

Unsere Arbeit mit den Kindern ist außerdem stark an der Idee des „gut gelebten Alltags“ der EKHN ausgerichtet. Dabei geht es ebenfalls um Rituale, aber auch besonders um das Einbinden der Kinder in Alltagssituationen wie zum Beispiel: Körperpflege, Essen, Umgang mit Konflikten, Spielen und Ausruhen sowie Tagesablauf und Raumgestaltung. Damit sich Kinder wohlfühlen und Alltagsbildung erfahren können sind verlässliche und belastbare Beziehungen sowohl zu Erwachsenen als auch zwischen den Kindern untereinander entscheidend.

Raumgestaltung:

Die Raumgestaltung wird in unserer Krippe immer wieder in den Blick genommen. Die Gestaltung des Raumes (Spielmaterialien, Möbel, Farben) haben immer eine Auswirkung auf die Bildungsprozesse der Kinder.

Wir achten darauf, dass die Spielmaterialien fast alle frei zugänglich sind, damit die Kinder selbst entscheiden können, mit was sie spielen möchten. Außerdem sind die frei zugänglichen Materialien auf Augenhöhe der Kinder. Je nach Alter und Interesse der Kinder tauschen wir Spielmaterialien regelhaft aus. Uns ist es wichtig, dass Kinder zwar genug Auswahl haben, jedoch nicht durch zu viel Materialien überfordert sind.

Unsere Möbel in der Krippe (z.B. Raumteiler, kleine und große Podeste, Spielküche und Kaufladen) sind alle beweglich und nicht fest verbaut. So können die Mitarbeiter*innen immer individuell auf die Bedürfnisse der Kinder reagieren und den Raum leicht verändern.

Yoga Krippe_edited.jpg
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